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Wie Du die Angst vor Kontrollverlust überwindest und mit Deinem Pferd Deine Träume lebst!

September 7, 2018

Gehörst Du auch zu den ängstlichen Menschen, deren Hauptangst darin besteht, die Kontrolle über das Pferd zu verlieren? Dann ist dieser Beitrag genau das richtige für Dich!

 

Eine der häufig-sten Antworten auf die Frage, welches Problem oder welche Unsicherheit Menschen in Bezug auf den Umgang mit ihrem Pferd haben ist:
"Ich habe Angst, die Kontrolle zu verlieren". 
Diese Aussage an und für sich ist eine der am weitesten Verbreitetste, so hat meine Umfrage zum Start der ersten Angstreiterchallenge ergeben.

 

Leider ist sie aber so wenig konkret, dass sie nicht gut auswertbar ist – es gibt schließlich viele Dinge, die dazu führen, dass Du eine Angst vor dem Kontrollverlust erlebst. In diesem Blogartikel gehe ich daher etwas mehr ins Detail.

 

Nehmen wir mal an, Du wärst die Person, die Angst hat, die Kontrolle zu verlieren.

Da gibt es nun verschiedene Aspekte, die man näher betrachten muss:

 

WOVOR HAST DU KONKRET ANGST?


Die Angst davor, die Kontrolle zu verlieren ist in zwei verschiedene „Unterängste“ aufzuteilen:

 

1. Die Kontrolle über Dich zu verlieren (emotional zu werden, auszurasten, Dich hilflos zu fühlen, ungerecht zu werden, aufzugeben,...) oder
2. die Kontrolle über Dein Pferd zu verlieren (weil es z.B. nicht das tut, was Du ihm sagst, Machtkampf, Pferd reagiert nicht, Pferd dreht durch und du kannst nicht eingreifen,...)?

 

Es ist letztendlich völlig egal, welcher Bereich es ist. In jedem Falle ist ein Punkt ganz wichtig:

 

Die Angst, die Kontrolle zu verlieren hängt zu einem großen Teil unmittelbar mit Deinen Fähigkeiten zusammen. Mit Deinem Können, Wissen und mit Deinem Lernwillen.

 

Wenn Du Angst hast, die Kontrolle über Dich zu verlieren, weil Du ungerecht Deinem Pferd gegenüber wirst, emotional, dann liegt das in der Regel daran, dass Du einen Riesenfrust auf Dich selbst hast, weil Du nicht in der Lage bist, Deinem Pferd zu sagen, was es tun oder lassen soll. Du bist dann sauer, weil Dein Pferd nicht so reagiert und Du erlebst den Kontrollverlust, weil Du nicht in der Lage bist, deinem Pferd verständlich zu machen, was Du von ihm möchtest.

 

Es gibt aber noch einen zweiten wichtigen Aspekt der Angst vor Kontrollverlust.

Und auch dieser Bereich unterscheide ich in zwei Unterbereiche: Den Kontrollbereich und den Einflussbereich.

 

Mit Dir selbst hast Du in der Regel immer Kontrolle. Sobald es um Dinge geht, die mit anderen zu tun haben, bist Du nur noch im Einflussbereich unterwegs. Dein Gegenüber kann selbst entscheiden, ob er kooperieren möchte oder nicht.

Wenn Du erlebst, dass Du die Kontrolle verlierst, dann vielleicht auch deshalb, weil Du nur noch im Einflussbereich bist, und Du zwar Einfluss nehmen, aber keine Kontrolle ausüben können wirst. 

 

Im Kontrollbereich etwas zu verändern bedeutet, dass du etwas an DIR änderst. Das kann z.B. geschehen, in dem Du Dich zu einem Kurs für Falltraining anmeldest oder Techniken erlernst, die Dir helfen, Dich in Deiner Angst vor dem Kontrollverlust sicherer zu fühlen. Ob das Mentaltraining, Hypnose, Entspannungstechniken oder der Kauf einer Sicherheitsreitweste ist, all diese Punkte helfen Dir, um Dich in Deinem eigenen Bereich, dem Kontrollbereich, sicherer zu fühlen.

 

Der Weg aus dieser Angst im Kontrollbereich besteht also darin, Deine Kompetenz zu stärken

 

a) in der Emotionalität

b) in Bezug auf Pferdehandling

c) in Bezug auf Pferdeverständnis (Pferdepsychologie) und 

d) in Bezug auf deine Gedanken über Dich selbst!


Denn, wenn Du Dich selbst abwertest, wird es nicht besser!

 

Pack den Kern an und schule Dich selbst, dann wird auch die Angst besser!

 

Wenn Du Angst hast, dass Du die Kontrolle über das Pferd verlierst, weil es nicht gut mitarbeitet oder nicht zuhört oder durchdreht usw., dann brauchst Du Strategien, die Dir helfen, Kompetenzen und vor allem Dein Selbstbewusstsein so zu stärken, dass Du auf Dein Pferd einwirken kannst - vor allem aber musst Du erkennen, ab wann es noch Sinn macht, zu versuchen, einzuwirken, und wann die Schwelle erreicht ist, wo Du nicht mehr einwirken kannst.

 

Schauen wir uns nun den Einflussbereich genauer an:

 

Hier ist die Sache schon schwieriger, denn wir sind, um entsprechend Einfluss nehmen zu können, auf unser Gegenüber und dessen Wohlwollen angewiesen. Oft ist es so, dass man den Kontrollverlust besonders dann erlebt, wenn man das Gefühl hat, dass das Gegenüber "am längeren Hebel sitzt". Vielleicht kennst Du das, wenn Du Dich ungerecht behandelt gefühlt hast, weil jemand Dich zu unrecht beschuldigt hat.

Die Meinung eines Anderen zu ändern klappt nur wirklich gut, wenn Du sein Wohlwollen gewinnst (ok, oder wenn Du ihm rhetorisch überlegen bist, aber das würde jetzt vom Thema zu sehr abschweifen).

 

Arbeit mit dem Pferd ist immer (!) eine Frage des Einflussbereiches.

 

Um Dein Pferd davon zu überzeugen, mit Dir zu kooperieren ist ein Punkt extrem wichtig. Er ist aus meiner Sicht der wichtigste Baustein, um entsprechend Einfluss nehmen zu können. Dieser Bereich nennt sich "Bindung".

 

Stell dir vor, Du bittest deine beste Freundin oder Deinen besten Freund um Hilfe bei einem Umzug. Wenn er Dir wohlwollend gegenüber eingestellt ist, wird er oder sie alles daran setzen dir zu helfen. Weil eure Freundschaft auf Gegenseitigkeit beruht und Du auch schon oft genug etwas getan hast, um ihm oder ihr zu helfen. Das heißt:

Wenn Du jemanden gut kennst, und er Dir vertraut, dann kannst Du ihn auch um was bitten, was nicht so schön ist. Wenn du jemanden nicht oder kaum kennst, wird wahrscheinlich eher ein nein kommen.

 

Überlege jetzt, wie das bei Dir und Deinem Pferd ist. Wie oft bekommst Du ein "ja, mach ich" und dein Pferd bemüht sich richtig um Dich? Und wie oft kommt ein "nein, das will ich nicht, kann ich nicht, werde ich nicht, verstehe ich nicht..."?

Wenn Du Dein Pferd bittest, etwas zu tun, und es kommt ein "nein", dann liegt das mit großer Wahrscheinlichkeit daran, dass Eure Bindung noch nicht gut genug ist.

Ich erkläre das den Kindern, die zu mir auf die Ranch kommen immer gerne so:

"Hey, ich freue mich dass Ihr da seid, bevor wir loslegen möchte ich Euch eine Frage stellen: Stellt Euch mal vor, Ihr verabredet euch mit Eurer besten Freundin und Ihr spielt immer nur das, was sie will. Wie ist das?"


Die Reaktion ist immer gleich: Die Kinder verziehen das Gesicht und es kommt ein genervtes Augenrollen und ein "Uääh...". Ich frage weiter: "Stellt Euch vor, das passiert jetzt so oft, dass Du gar nicht mehr bestimmen kannst, was gespielt wird. Was tust Du?" Die zweite Reaktion ist sehr klar und deutlich: "Wir sind dann keine Freunde mehr" oder „Ich suche mir eine neue beste Freundin“. Kinder sind immer herrlich ehrlich in solchen Themen.
 

Ich sage dann "Ok! Es gibt jetzt etwas, was ganz wichtig ist: Dem Pony geht es ganz genauso. Wenn wir immer nur das spielen, was das Kind möchte, dann hat das Pony irgendwann keine Lust mehr und möchte auch nicht mehr mit uns befreundet sein."
Die Kinder machen große Augen, weil ihnen gar nicht bewusst war, dass auch ein Pony Interessen hat und Wünsche, was es mit seinem (menschlichen) Freund gerne tun möchte.

 

Ich frage Dich: Wie ist das bei Dir und Deinem Pferd? Geht es da immer nur darum, dass zu tun, was Du willst? Oder "spielt" Ihr auch mal das, was Dein Pferd möchte? Wie ist das Verhältnis? Ist es ausgeglichen? Oder nimmt das Grasen gehen nach der Reitstunde lediglich 10 Minuten ein, während Dein Pferd ne knappe Stunde das "gespielt" hat, was Du gern möchtest (Reiten in allen Gangarten hochkonzentriert mit der richtigen Körperhaltung)?

 

Wenn Du Dich hier wieder erkannt hast, und Du gern mehr erfahren möchtest, wie Du es schaffst, Deine Angst zu überwinden, oder auch, wie Du es schaffst, Kindern zu vermitteln, wie das Pferd denkt und fühlt, dann hör doch mal in meinen Podcast rein: https://erfolgreichmitpferden.de


Jede Woche Donnerstag gibt es eine neue Episode zum Thema „Erfolgreich sein mit Deinem Pferd (ob nun beruflich oder privat). Auf Itunes findest du den Podcast hier: https://itunes.apple.com/de/podcast/erfolgreich-mit-pferden-der-podcast-mit-marina-lange/id1394737504 Auf Spotify ist er hier zu finden: https://open.spotify.com/show/3cz68ns7QRBT9h0ICvTz3B

 

Ich freue mich auf Dich!

 

Marina Lange

 

Kontakt

Marina Lange - Erfolgreich mit Pferden

https://erfolgreichmitpferden.de

https://naturalkids.de

info@erfolgreichmitpferden.de

Instagram: https://www.instagram.com/erfolgreichmitpferden

Facebook: https://www.facebook.com/angstreiter/

 

PS: Und wenn Du mehr zu meinen Angeboten mit Angstreitern wissen willst, dann kannst Du Dich gern zu meiner Angstreiterchallenge anmelden. Die Angstreiterchallenge ist ein kostenloses Angebot von mir in dem Du Dich mit Deiner Angst mit Deinem Pferd auseinandersetzen kannst. Die Angstreiterchallenge ist dafür da, den ersten Schritt aus der Angst herauszukommen.


Viele Menschen, die die Negativspirale nicht unterbrechen oder stoppen können, kommen irgendwann an den Punkt, dass sie darüber nachdenken ihr Pferd zu verkaufen und wenn Du mich schon ein bisschen kennst, dann weißt Du, dass genau das mein Antrieb ist. Ich möchte verhindern, dass aufgrund von Angst immer mehr Pferde zum Wanderpokal werden.
 

Du brauchst keinen Sattel und Du musst nichts tun, wozu Du nicht bereit oder in der Lage bist. Die Angstreiterchallenge ist so konzipiert, dass Du in Deinem Tempo an Deinen Themen arbeitest. Dass Du Deine eigenen Schritte entwickelst.
Du bekommst jeden Tag eine Email mit einem Video. In diesem Video bekommst Du Input zu meiner Herangehensweise in Bezug auf die Angst, ähnlich wie das, was ich in diesem Blogartikel angesprochen habe. Du bekommst Aufgaben, die Du schriftlich erledigen solltest, Aufwand je nachdem wie intensiv Du mitarbeitest ca. 30 Minuten täglich. Wenn Du einen Tag verpasst, kannst Du ihn innerhalb des Zeitraums bearbeiten. Am Wochenende gibt es keine Aufgaben, so dass auch da genug Zeit zum Nacharbeiten ist. Es gibt eine Facebookgruppe nur für die Challenge Teilnehmer, wo Ihr euch gegenseitig unterstützen und inspirieren könnt. Für die Gruppe gibt es Regeln, die extrem wirkungsvoll sind, weil sie dabei helfen, dass Du tatsächlich DEINEN Weg findest und nicht nur von anderen hörst, was tun und lassen solltest.
Ich befähigen Dich in den 3 Wochen, einen konkreten weg für Dich zu erkennen und die ersten Schritte in die für Dich richtige Richtung zu gehen.


Also wenn Du Deine Angst überwinden willst: https://angstreiterchallenge.de

 

 


 

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