Tag 17 Achilles


... war ein großer Held der griechischen Mythologie. Berühmt als Namensgeber für die stärkste Sehne in unserem Körper -

und als Brad Pitt in Troja.

Achillessehnenbeschwerden sind ein Klassiker bei Laufsportfreunden. Wie beim gestrigen Thema Knie treten bei Reitern eher bei kurzen Bügeln Beschwerden auf. Sprünge (speziell das Aufkommen) und ruckartige Belastungen bringen noch mehr Spannung auf diese Stelle. Es entstehen Reizungen oder Entzündungen - der worst case ist ein Riß der Achillessehne. (Letzteres macht angeblich einen lauten Knall, selbst noch nie gehört - zum Glück).

Selbst wenn es nicht gleich zum Äußersten kommt: Mangelnde Flexibilität der Achillessehne beeinflusst das Reiten. Es fällt schwer, den Bügel aus zu treten und das Bein zu entspannen. Bei manchen kommt zu einer veränderten Haltung (Schonhaltung) um Schmerzen zu entgehen.

Ursächlich für Beschwerden bei Otto-Normal-Reiter sind meist wohl eher unsere allgemeinen Alltagsgewohnheiten als das Reiten selbst. Die Wadenmuskulatur, die mit der die Sehne interagiert, ist bei vielen Menschen sehr fest und verkürzt (z.B. durch das Tragen von Absatzschuhen). Schlechtes Schuhwerk allgemein, Fehlstellungen und ungewohnte Belastungen ohne entsprechendes Training spielen auch eine Rolle. Das Training für die Achillessehne verringert ihre Anfälligkeit und wirkt sich positiv auf das ganze Reiterbein und allgemeine Wohlbefinden aus. Das Bein fühlt sich "freier" an.

Abb. www. medi.de

Hier also die Nummer gegen Kummer: Die Übungen sind hier in diesem Zusammenhang im Sinne der Prävention gedacht! Habt Ihr akut Beschwerden, sucht auf jeden Fall einen Arzt auf.

Hinweis: statt Faszienrolle tut es für den ersten Teil eventuell auch ein Tennisball ;)

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