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Tag 13 Ein schöner Bauch tut´s auch

January 12, 2018

 

 

Die Bedeutung der Bauchmuskulatur für Pferd und Reiter ist allgemein gut bekannt.

Bei beiden bildet diese Muskelgruppe den Gegenspieler zur Rückenmuskulatur. Im Pferdejargon sind die Begriffe obere und untere Verspannung geläufig. Auch bei unserer Statik mit aufrechtem Gang ist diese Funktion da.

 

Man nennt die Bauchmuskulatur auch "Korsett des Rumpfes". Neben der Bedeutung für die Bewegung trägt und schützt sie unsere inneren Organe und hilft bei Ausscheidung und sogar Atmung.

 

Bei chronischen Lungenerkrankungen kann letzteres übersteigert sein. Vielleicht habt Ihr schon mal ein Pferd mit einer sogenannten Dampfrinne gesehen. Das Tier unterstützt jetzt jede Ausatmung durch die Bauchmuskeln. Das ist eine Kraftanstrengung (und wer schon einmal Atemnot hatte weiß, auch eine psychische Herausforderung). Im Verlauf der Zeit nehmen die Muskeln an Umfang zu. Man kann dann deutlich die Übergänge zu den Sehnen sehen. Das zeichnet sich unter der Haut ab. Wir sehen es als "Dampfrinne". 

 

 

Die Bauchmuskulatur ist aber auch an freudigen Ereignissen beteiligt. Bei der natürlichen Geburt erhöht die Bauchpresse den Druck auf die inneren Organe und als Folge wird der neue Erdbewohner ins Licht katapultiert. Das ist die "Austreibungsphase" der Geburt. 

 

Es ist also wie beim Po - Bauch trainieren ist nur für die Show! 

 

Prädestiniert für unser Bauchmuskeltraining ist Pilates. In Deutschland ging einst der Pilates-Boom mit Barbara Becker, der Frau von Tennis-Legende Boris Becker so richtig los. Tatsächlich geht die Methode aber auf Joseph Hubert Pilates zurück, der schon 1883 in Mönchengladbach geboren wurde (und ich hab mich immer schon gefragt, was "Pilates" heißt ...). Das Training ist auf die Stärkung der Körpermitte - hier genannt Powerhouse - fokussiert:  Wirbelsäule, Zwerchfell, Beckenboden und eben Bauch. 

 

Laut Pilates.de wird das Powerhouse wie folgt aktiviert: "Atmen Sie leicht aus, ziehen Sie während des Ausatmens Ihren Nabel Richtung Wirbelsäule und aktivieren Sie Ihren Beckenboden. Atmen Sie ruhig weiter. Halten Sie Ihren Nabel dabei weiterhin in leicht eingezogener Position. Übertreiben Sie nicht!"

 

Viel Spaß mit der folgenden Sequenz von HappyandFitPilates! 

 

 

 

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