Tag 12 #bootylicious


Ein schöner Po ist in Zeiten von Kim Kardashian ja ein Statussymbol. Obwohl die Definition von "schön" auch hier durchaus vielfältig ist. Trotzdem sollte man das Training dieser großen Muskelpartie nicht als reinen Körperkult abtun.

Die Gesäß-Muskulatur heißt im Fachjargon Glutealmuskulatur. Sie ist u.a. für den aufrechten Gang unerläßlich und stabilisiert unser Becken. Bei Lähmung des M. gluteus maximus ist aufstehen oder gehen kaum möglich. Knickst Du oft im Fußgelenk um? Selbst dass kann eine Auswirkung schwacher Gesäßmuskulatur sein. Oder ein Hohlkreuz.

Probleme der Glutealmuskulatur beim Pferd können z.B. zu erschwertem Angaloppieren oder Unregelmäßigkeiten im Takt führen. Manche Pferde schlagen auch nach dem Sprung aus oder Buckeln bei Versammlung wenn es dort zwickt.

Und eben weil´s wichtig ist und schön macht, trainieren wir heute Po und Beine mit Sophia Thiel. Ich mag Sophias motivierende Art sehr. Und ich bewundere ihren Weg: Sie hat sich über den einfachen Wunsch ihren Körper zu verändern schließlich ein ganzes Business aufgebaut. Wenn jemand von Euch ebenfalls diesen Wunsch hat, ist sie ein tolles Vorbild. Sie geht sehr verantwortungsbewusst mit dem Thema Ernährung um. Ihr Credo: 30% Training, 70 % Ernährung. Und dafür hat sie ein ausgeklügeltes Programm entwickelt.

Die Übungen sind Variationen zur altbekannten Kniebeuge. Auf englisch heißt das Squat und hört sich dann natürlich cooler an. Kniebeuge klingt so nach Schulsport. So oder so, es ist einfach die Übung für Deine Glutealmuskulatur. Neben Bein- und Gesäßmuskulatur werden Rücken und Bauch gleich mittrainiert.

Sind Dir die Übungen zu viel, fang erstmal mit der einfachen Kniebeuge an. Die Übung ist kraftvoll, wenn Du die Bewegung kontrolliert ausführst. Tipps von Sophia: Stell Dich hüftbreit auf, die Fußspitzen minimal nach außen, die Knie folgen beim Runtergehen Richtung Fußspitzen, so dass sie nicht nach innen kippen. Halte den Oberkörper gerade, Blick ist nach vorne gerichtet. Wenn Du runter in die Kniebeuge gehst, führe die Bewegung so aus, als würdest Du Dich auf einen kleinen Hocker hinter Dir setzen, der Po geht nach hinten raus (Entenarsch würde ich sagen). Das Gewicht wird nach hinten verlagert. Als Ausgleich dazu kannst Du die Arme gestreckt nach vorne nehmen. Oben angekommen empfiehlt Sophia, noch einmal die Pobacken zusammenzukneifen. Und das Anspannen der Bauchmuskulatur nicht zu vergessen.

Viel Spaß! Also ich war danach erstmal k.o. ;)

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